Impuls

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Monatsspruch Februar 2012

Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.

  1. Korinther 10,23-24 (Einheitsübersetzung)

Frei sein - verantwortlich handeln

"Das muss jeder selbst wissen" - den Satz höre ich oft, wenn es um Streitfragen geht. Natürlich, wir sind selbst verantwortlich, für das was wir tun und was wir lassen. Und wir haben das Glück in einem Land und in einer Zeit zu leben, in der wir sehr große Freiheiten haben.

Aber was ist der Maßstab nach dem wir handeln, wenn "alles erlaubt" ist? Der Apostel Paulus bringt es auf eine wunderbare Formel. Die wichtigste Regel zum richtigen Umgang mit meiner Freiheit ist der Blick auf die anderen. Helfe ich, fördere ich, unterstütze ich andere mit meinem Tun? Oder geht es mir darum, meine Interessen durchzusetzen? Freiheit verträgt keine einsamen Entscheidungen, sondern wächst im Gespräch und im Miteinander. Das gilt in den großen und kleinen Fragen des Lebens - auch in Glaubensfragen.

(Hans-Christoph Meier)

Version 19.4 zuletzt bearbeitet von Peter Krebs am 04/02/2012 um 08:33

Kommentare 2

Florian Kammerer | 02.02.2012 um 07:19 PM
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Peter Krebs | 04.02.2012 um 08:33 AM
Lieber Herr Pfarrer Meier, es gefällt mir sehr gut, dass in diesem Forum allen die Möglichkeit geboten wird, aufeinander zuzugehen und den anderen besser kennenzulernen. Mit Recht weisen Sie darauf hin, dass uns Gott durch sein Wort bewegen will, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die dem anderen dienen und ihn aufbauen. Solange ich mich auf meine Interessen konzentrierte, stand mein Wille, mein „ICH" im Mittelpunkt. Manchmal passiert mir das leider immer noch; so sollte es aber nicht sein: wir beten ja „Dein Wille geschehe" und das ist auch unser fester Wunsch. Gott zeigt uns in Seinem Wort (das wir im Alten und im Neuen Testament nachlesen) wie Er die Dinge sieht und wie wir leben sollen. Als ich den Entschluss fasste, nach dem Willen Gottes leben zu wollen und meine Sünden eingestand, änderte sich vieles. Heute frage ich vor jeder Entscheidung zuerst Gott um seine Meinung und weiß dann dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mein eigenes ICH muss jetzt zurückstehen. Bei Fritz Binde las ich über die Traurigkeit, die ein Christ hat, wenn er keine geistliche Verbindung zu Glaubensgeschwistern findet. Fritz Binde hat das in seinem Buch „Vom Geheimnis des Glaubens" recht drastisch mit den Worten ausgedrückt: „Mir graut immer ein wenig vor jedem als gläubig bezeichneten Menschen, den ich nicht freimütig „Bruder" oder „Schwester" nennen kann". Die persönliche Verbindung mit Jesus erleichtert es mir, nicht an mich, sondern an die anderen zu denken.

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Ersteller: Hans-Christoph Meier am 2011/11/30 21:00
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